Rückblick

Es war eine schöne, wenn auch anstrengende 5 Tagestour, die gestern zu Ende ging. Die Besitzerin fuhr mich zurück nach Espolla, wo ich bereits eine Unterkunft gebucht hatte. Sehr ansprechend und hochwertig. Erstmal ausgiebig duschen. Ich freute mich schon auf ein schönes Abendessen, aber in der Gastronomie des Ortes gab mir dann auf spanisch zu verstehen, dass es nur belegtes Baguette gibt… Warum, weiß ich nicht genau… Aber das war auch ok. Eine angenehme Nacht im Bett ging vorbei. Frühstück im Bett, was ich noch dabei hatte… Hefeteig Brötchen, Instant Kaffee mit heißem Leitungswasser… Passt… Auf so einer Tour lernt man die zu Hause selbstverständlichsten Dinge mehr zu schätzen… Trinkwasser… Essen allgemein… Heim…Dusche… Etc… Der Trip hat mich geerdet.
Was nehme ich an Erkenntnissen mit? Nicht unbedingt unbekannte, doch muss ich mich gelegentlich immer wieder mal vom Leben daran erinnern lassen. Übe dich in Gelassenheit. In der Ruhe liegt die Kraft, und noch so viel mehr. Übe dich in Achtsamkeit, dies ist eine Lebensaufgabe, die ich mir immer wieder bewusst machen sollte. Ich wachse, in dem Moment, in dem ich meine Grenzen überschreite, bei jedem Neuen was ich lerne. Das schönste Erlebnis ist nur halb so schön, wenn man es nicht teilen kann. Esel sind tolle Tiere… Nicht stur…einfach nur Geschöpfe mit Charakter… Wie Menschen…Sie haben andere Werte als Menschen… Wenn man sie verstehen will, muss man sich in sie hinein versetzen. Es sind aufmerksame Tiere…
Vielleicht bis bald mal wieder auf der Rainbow Ranch von Denise, Burrotrek.com
Wie geht es nun weiter? Eigentlich wollte ich die restliche Zeit in Katalonien weiter wandern.. Aber ich denke, es ist nun Zeit für Erholung 🙂 . Ich bin schon seit gestern am recherchieren nach Unterkünften, Fahrgelegenheiten…Ich habe einen Campingplatz gefunden, aber das online Buchen hat nicht geklappt… Telefonisch ist noch keiner zu erreichen… Da ich mit Taxi und Bus dahin muss und es schon eine etwas längere Fahrt ist, werde ich einfach auf Risiko los starten…

Letzter Tag mit Neki

Ja…letzter Tag, ich bin schon am Ausgangspunkt in Espolla, hier habe ich wieder Empfang. Werde noch bis zur Esel Ranch weiterlaufen. Ist erst 11h. Was ist gestern noch so passiert? Ich sah an unserem gestrigen Zielort schon Kuhfladen.. Selbst in der Ruine… Kühe laufen hier echt überall rum… Ich sah aber keine Kühe und hoffte, daß es so bleibt. Nachdem Neki wieder langsam fit wurde, suchte ich uns ein Plätzchen… Nah beieinander aber nicht zu nah, damit er nachts nicht über mich läuft… Etwas weniger als die Seillänge… Ich habe mir dann das Innenzelt aufgebaut, was eine gute Entscheidung war, da bald schon recht viele Stechmücken kamen, und Matratze rein und drauf mit mir..Es war ja erst nachmittags, aber ich war so müde, dass ich ein paar mal eingeschlafen bin. Einmal bin ich durch einen Laut wach geworden…möglich, dass es Neki war, der wie ein Wachhund mit Ohren nach vorne etwas weiter weg fixierte…. Oder es war die Kuh, die er dort sah und die ihn fixierte. Ich schnell Schuhe an und aus dem Zelt, wollte mal auf die Kuh etwas zulaufen, aber als ich an Neki vorbei bin, er mir nach wollte, aber wegen des Seils nicht weiter konnte, rief er….Da bin ich bei ihm geblieben und die Kuh ist von alleine wieder zurück gelaufen und kam auch nicht wieder. Wir campierten ja direkt an einem Wanderweg, der wohl auch von Kühen genutzt wird. Neki schrie schon öfter mal nach mir als ich weg ging… Meistens um Wasser zu holen… Auch für sein Kraftfutter anzumischen… Manchmal als ich ihn ohne Leine ließ, lief er mir nach… Er wusste schon am ersten Tag aus welcher Hosentasche die Leckerlies kommen 🙂 . Mit Essen für ihn hat man schon mal Pluspunkte. Heute Morgen ging es recht früh los… Meist auf angenehmen Wegen, auf denen man durchatmen und genießen konnte… Wir waren schon früh in Espolla, deswegen wollte ich nach einer Rast weiter zur Eselfarm laufen… Etwas über 9km….also noch meinen heutigen Blog angefangen zu schreiben… Und nachdem Neki dann noch als Fotomodell für ein Pärchen hergehalten hat, ging es weiter…. Einfache Wege auf denen ich auch mehr mit Neki kommunizieren konnte….Schön… Ich genoss die letzten Stunden mir ihm….Neki wollte ab und zu mal traben…das sollte er auch gerne machen…also trabte ich mit. Irgendwann aber fing er an einfach loszurennen und ich musste ihn mehrmals stoppen… Das wurde anstrengend und ich wusste nicht was er hat…Wollte er schnell nach Hause? Er wackelte auch manchmal schnell mit dem Kopf… Irgendwann bemerkte ich die vermeintliche Ursachen… Da saß eine Pferdebremse auf seinem Kopf… Fiese Viecher… Die habe ich abgemacht… Danach war der Spuk vorbei…Irgendwann kamen wir an die letzten Meter vor der Ranch und Neki blieb stehen und wollte umdrehen… Och Nee Neki…Nicht auf den letzten Metern zicken… Ich zog ihn weiter, als ich dann wehmütig feststellte, dass wir zu weit gelaufen sind und ich einen unscheinbaren kleinen Pfad übersehen hatte, der von der Piste in den Wald ging und zu dem Neki einfach nur wohl zurück wollte… Natürlich entschuldigte ich mich…Auch mit Leckerlies… Dann kamen wir auf die Farm, Neki abgesattelt, nochmal gedrückt und die letzten Leckerlies gegeben… Dann auf die Koppel gebracht… Ich schaffte es gerade so, das Halfter abzunehmen, während er schon nach unten ging, sich in den Sand schmiss und ausgiebig badete. Fortsetzung folgt…




Unter dem Sternenhimmel mit Neki

Gestern ziemlich fertig am Tagesziel angekommen. Ich konnte zunächst nichts essen…..Das Picknick Paket, daß ich von der Herberge mitnahm, musste noch etwas warten… noch nicht mal die Schuhe wollte ich ausziehen… Habe einfach nur da gesessen und mich fallen lassen… Es war von allem die mentale Anstrengung des Tages, die mich mitgenommen hat. Und nicht genug, da waren auch wieder Kühe oder Rinder, mit Hörnern und hatten auch Kälber dabei. Der Ort an sich war schön, mit Bach unterhalb, grüner Wiesen. Problem waren nur die Viecher, zum Glück hatten die Glocken und man hörte als die Herdentiere nacheinander an unserem auserwählten Schlafplatz eintraf. Jede einzelne fixierte uns Minutenlang…Keine Ahnung was das war.. Angst… Drohung… Die Kälber waren teilweise neugierig und kamen auf uns zu, aber auch schreckhaft und ich war total unsicher… Auch mit Neki… Wie reagieren alle aufeinander… Mir wurde die Sache dann too much und wir zogen etwas weiter auf eine kleine Wiese mit Baum, umgeben von Hecken und Zäunen mit drei offenen Zugängen….Und natürlich, die Herde war ja frei und fröhlich am wandern und unsere Wiese wurde wohl auch regelmäßig besucht, dann kam die erste Kuh mit Kalb und fixierte uns… Dann rief ich und sie liefen weg… Dann kam die nächste… Die kam schon näher.. Ich versuchte es mit rufen… Fehlanzeige… Habe Neki geschnappt und bin etwas weg…Sie kam näher… Dann auf einmal ist sie von selbst aufgeschrocken weg gegangen…. Dann etwas später kam die Herde, guckte und wollte langsam einmarschieren.. Ich gab irgendwann nochmal einen Laut… Sie zogen weiter… Pfff… Soviel Aufregung.. Was ich nicht gebrauchen kann, ist eine Herde Viecher nachts..und Neki würde ich ja nachts anbinden…Alles zu unsicher.. Also entschloss ich mich, Fluchtbereit zu bleiben… Kein Zelt, keine Matratze, kein Schlafsack… schlafen auf der Zeltunterlage mit Klamotten…naja schlafen ist gut…Viel ist es nicht geworden, die meiste Zeit war ich wach… Ausserdem hatte ich die nächtliche Kälte auf der Höhe unterschätzt… Hatte zwar alles dabei, entschloss mich aber eine l Plane und der Zwischendecke von Neki über mich zu legen… War aber immer noch kalt…. Neki graste vor mir und ab und zu legte er sich hin. Die Kuhglocken hörte man durch die ganze Nacht aber sie blieben fern. Sobald es hell genug war, Wasser holen, Neki versorgen und schnell los. Erstmal im Gestrüpp den falschen Weg genommen, wieder etwas zurück und dann auf den richtigen Pfad gekommen. Irgendwann kam ich wieder an einen Zaun mit der Absperrung die man lösen konnte. Problem waren nur zwei lautstarke Bullen, jeweils auf einer Seite in der Nähe des Durchgangs.. What the f***… Keine Ahnung… Eigentlich ist es ja ein Durchgang… Aber wie reagieren die gerade hormonell geladenen Jungs… Pfff… Alternativ Route? Schon mal SMS und email an die Besitzerin abgesetzt… Dann sah ich den einen Bullen etwas weiter weg vom Durchgang… Den anderen gar nicht mehr.. Gut oder schlecht? Ach, los Neki… Ihm war immer noch nicht wohl bei der Sache… Den ersten Versuch hatte ich schon mal abgebrochen, als ein Bulle auf mich zu kam. Jetzt aber… Aufgemacht, Neki durch, zu und schnell an der Herde seitlich vorbei… Geschafft 🙂 Dann auf abenteuerlichen Pfaden am Hang bergabwärts… Schlecht zu sehen, wie der Weg läuft …Viel ist zugewachsen…Und dann ja…Wir haben uns durch Dornengestrüpp gearbeitet … Armer Neki mit den seitlichen Taschen… und dann geht es nicht mehr weiter… Blick auf das Smartphone GPS… Wir waren zu weit oberhalb… Ich suchte den Weg, ließ Neki kurz alleine, aber der hatte es wohl schon längst gecheckt und lief ein Stück zurück… Dank GPS den richtigen Pfad gefunden.. Jipihh… Strecke blieb schwierig… Aber Neki war in guter Form…nahm wie es kam… er überlegte an schwierigen Stellen erst und ging dann los… Er war richtig auf Zack…Auch in schwierigen Situationen gönnte er sich zwischendurch einen Snack… Je nach dem was da so gerade wuchs… Ab und zu machte er sich glaub ich einen Scherz mit mir, wenn ich rechts am Baum vorbei lief, er links. An einem Durchgang für Personen, musste ich den Stacheldrahtzaun aufdrehen, damit Neki durchkam.. So gut wie es ging wieder zu und weiter bergab zum Ziel… Geschafft für heute… Neki hat direkt ein Sandbad genommen und ist erstmal liegen geblieben. Tapferer Neki.









Neki ist ne coole Socke

Ein herrlicher Blick beim Frühstück über die Pyrenäen. Danach heißt es Neki startklar machen und los..entspannt zunächst über eine Asphalt-Piste… Ich hatte ja von der Besitzerin tracks für die Route bekommen, die ich in mein Smartphone Navi geladen habe. Aber es kommt ab und zu vor, daß die Route durch einen Zaun läuft… Ohne Durchgang oder nur ein schmaler… Manchmal ergibt es sich von selbst, wenn man einfach weiter geht… Aber einmal hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben und hatte mich auf campieren eingestellt… Dann sah ich ein Kalb wie es an einer Stelle durch einen Zaun ist.. einfach zwischen die Schnüre durch….Und die gaben nach… Dann sah ich, dass es eine Art Spanngurte waren, mit Haken an einer Seite… Klar.. Zum Aufmachen, da kann dann ein Auto durch… Supi… Dann war da noch die Sache mit dem Kalb auf der anderen Seite des Zauns und der Mama auf unserer Seite, die schon mal etwas auf uns zugegangen ist, stehen blieb und beobachtete. Nun gut….ungutes Gefühl hin und her… Einen Bogen um die Mama geschlagen, die Absperrung geöffnet, Blick auf Mama – entspannt…. Dann durch und wieder zugemacht… Geschafft 🙂 Was soll mich das lehren? Flexibel sein…Nicht so schnell aufgeben.. Kühlen Kopf in stressigen Situationen bewahren und mehr Selbstvertrauen. Also weiter ging es über enge Pfade, quer durch den Wald (indem Kühe rumliefen) ohne Weg, auf steinigen und steilen Wegen… Hänge hinab… Und ja… Neki ist eine coole Socke… Eben ein alter Hase… Ich glaube, das liegt ihm…Aber Bergauf müssen wir manchmal um die Wette ziehen… Er versucht es immer mal wieder zu blocken… Zu guter Letzt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht vom Berg auf das Meer belohnt und es ging das letzte Stück zum Ziel… Hier wurde es noch mal etwas aufregend, als wir durch eine Kuh Herde durch mussten… Manche standen Schulterhoch im Fan… Nicht zu erkennen, ob es eine Kuh ist oder ein Bulle… Kühe habe ich hier auch schon gesehen, welche richtige Muskelpakete waren… Nun gut… Bei einem Tier war ich mir nicht sicher und beobachtete es beim Umlaufen….geschafft… Morgen muss ich einen Teil der Strecke wieder zurück.





Ich brauche einen Eselkurs

Wo fange ich an? Geschlafen habe ich letzte Nacht unter dem Innenzelt. Recht früh wach versorgte ich Neki und bereitete ihn für den Marsch vor. Doch irgendwas stimmte nicht, obwohl die Bauchgurte bis zum Ende zu waren, waren sie locker… Irgendwas hatte ich wohl beim Absatteln falsch gemacht. Oje… Hin und Her probiert, aber es wurde nicht besser und Neki wurde nervös… Trat ein paar mal…Aber nicht getroffen… Er hat eine empfindliche Stelle, wo er mal operiert wurde… Und einmal knappte er mich… Genug gequält armer Neki… So gut es ging alles festgemacht und los ging es weiter auf der Suche nach besserem Empfang. Dann Rücksprache und Fotoaustausch mit der Besitzerin… Mit Erfolg… Jipihh. Ich brauche wohl noch einen Esel Kurs. Das mit dem Wettziehen passiert ab und zu weiter… Aber dann geht es doch immer weiter…Mui bien Neki… Ich wollte ja Aktivurlaub… Jetzt habe ich meinen Fitnesstrainer dabei 🙂 An der ersten Wasserstelle nach dem Loslaufen angekommen, einem Hof, sagte mir eine Frau, daß ich den längeren aber einfacheren Weg nehmen soll…Das hat mich verunsichert, die steile Route mit Neki zu gehen und bin dann den Waldweg gegangen… Wenig Aussicht, dafür schön schattig. Dann bin ich irgendwann auf einen alten Bekannten gestoßen, den GR10, den ich vor 2 Jahren gelaufen bin….bekannt kam er mir zunächst nicht vor, erst als ich am col angekommen war und die Herberge Gastronomie gesehen hatte, wusste ich – hier war ich zelten. Jetzt bin ich in Frankreich. Heute habe ich hier ein Bett und einen Stall für Neki. Das letzte Stück ging runter… Das ist etwas tricky mit Esel.. Hat aber letztendlich geklappt. Da meine Seife ausgelaufen war, gab’s heute nur Dusche ohne. Ich freue mich schon auf Abendessen. Neki grast schon die Wiese ab.





Vamos Neki

Letzte Nacht gab es Besuch von Wildschweinen…Die sollten regelmäßig kommen… Heute morgen kurz vor 7h wurde Neki auf den Anhänger verladen und es ging nach Espolla. Hier starteten wir dann… Zunächst recht gut, nach einer halben Stunde an einer Brücke angekommen streikte Neki als er dort hin schaute. Nix mehr zu machen… Zureden… Leckerlies… Mit Kraft… Er wollte einfach nicht weiter… Und auch nicht mehr zurück… Ok…Satteltaschen abgemacht… Gewartet… Mit Besitzerin geschrieben… Sie meinte, er wolle an der Stelle Pause machen, wenn er da vorbei wäre, wäre alles ok. Hmm..Will aber nicht.. Irgendwann habe ich ihn dann dazu bewegt Richtung Espolla zurück zu laufen… Ohne Probleme… Doch alle Versuche zwischendurch wieder umzukehren, scheiterten kläglich. Ich hatte mir schon eine alternative Route ausgesucht, aber die Besitzerin bot an, vorbei zukommen und mir zu zeigen, wie ich mit Neki verfahren soll, damit er das nicht regelmäßig macht. Also sitze ich jetzt und warte auf sie.
War ja klar… Mit der Besitzerin ging es besser.. Also gut… Neuer Versuch… An der besagten Stelle vorbei… Noch ein paar mal gezickt…Ein paar Kniffe gezeigt…Ich solle hart und sturer als der Esel sein..dann ließ sie uns von dannen ziehen…..ok…Dann dann weiter…. ziehe mit Neki ab und zu um die Wette und rufe Vamos Neki… Leckerlies gibt es natürlich auch zwischendurch …..Wenn er nicht weiter will, hängt er sich voll rein und zieht richtig zurück…. Aber schlussendlich ging es dann doch weiter… Dann das GPS was ich von der Besitzerin bekommen habe macht ständig Neustarts…Nicht mehr zu gebrauchen… Zum Glück habe ich noch ein System auf dem Smartphone… Aber erste Powerbank ist fast leer.. Kurz vor 16h am Tagesziel angekommen… Ein kleiner Stausee… Nicht sehr toll, aber ok. Wird schon reichen. Neki freute sich riesig nachdem ich den Sattel runter gemacht hatte… Hatte gar keine Zeit mehr für die Decken, da lag er schon wie ein Dackel auf dem Rücken 🙂
Morgen geht es den Berg rauf…einige KM auf über 1000 Meter hoch…Ich will die steile Route nehmen…Alternativ gibt es noch eine Piste.. Aber die soll er wohl auch nicht mögen… Es soll ihm nicht langweilig werden… Dann verliert er auch die Lust… Ich glaube er braucht einen Animateur… Ich hoffe Neki macht morgen mit… Bergauf braucht er wohl Motivation, wie mir heute schien … Tragen fällt auf jeden Fall flach …..Und ihn den ganzen Berg hoch zerren will ich auch nicht… Hoffen wir das Beste.
So, Neki ist versorgt… Schön ihn einfach nur beim Essen zu beobachten..
Ich bin müde.. Es ist kurz nach 18h Uhr… Oh…Neki hat gerade wieder eine Rolle auf dem Boden gemacht… Er hat ja jemand, der ihn morgen wieder sauber macht 🙂
Gute Nacht.




Tag auf der Rainbow Ranch

Den heutigen Tag werde ich hier verbringen. Ich habe ab morgen für 5 Tage einen Esel gemietet für eine Rundtour. Heute gibt’s eine Einweisung.
Mein Schlafplatz hatte heute Morgen das Interesse der Esel geweckt.
So, nach der Einweisung bin ich dann noch eine einstündige Proberunde gelaufen…Neki heißt mein Begleiter…. Ich hoffe, dass wir ein gutes Team werden. Es gab anschließend dann noch eine Besprechung wegen der Route für die kommenden Tage.
Jetzt bin ich müde… Siesta 🙂
Heute Nachmittag gab es noch einen kleinen Ziegen Spaziergang.
Morgen soll es um 7h los gehen.. Wir fahren mit Neki zum Ausgangspunkt nach Espolla.
Heute werde ich wieder ohne Zelt schlafen unter der kleinen Überdachung, hoffe das Wetter hält.



Und läuft

Landung auf dem airport Costa brava…. Dokumente und Körpertemperatur ok. Test wollte keiner sehen. Sitze ca. 15 Minuten nach Verlassen des airports im Bus… Fahrzeit ca. 1,5 Std.
Ankunft in Figueres… Einkaufen…. Ab ins Taxi kurz vor 19.30h und auf zur Rainbow.
Der Taxifahrer wusste nicht nicht genau wo die Ranch ist. Ich bin dann im angrenzenden Dorf ausgestiegen und zu Fuß weiter gelaufen. Doch weiter als ich dachte. Irgendwann habe ich die Ranch dann gefunden. Gab natürlich auch einen Autoweg hierher. War aber schon mal ein guter Einstieg.
Auf der Ranch gibt es Ziegen,  ein Schwein, Hunde und natürlich Esel… Deswegen bin ich ja hier 🙂
Handy Empfang gibt es so gut wie gar nicht, deswegen kann ich erstmal nicht posten.
Nächster Morgen… In der Nacht bzw. am frühen Morgen höre ich verschiedenen Tiere… Eule.. Esel… Hahn…Es war eine schöne Nacht… Obwohl ich heute Morgen noch etwas müde bin.




Es geht los

Ziemlich müde sitze ich am Bahnhof… Ist gestern Abend doch länger geworden….
Nach 2 Jahren zieht es mich wieder in die Pyrenäen… Ein neuer Trip… Endlich… Diesmal kürzer. Er steht unter dem Motto
La vraie liberté c’est le vagabondage
Die wahre Freiheit ist das Vagabundentum.
Dieser Spruch hat mich 2019 auf dem GR10 gefunden… Siehe link unten…. Auch wenn er französischen Ursprungs ist und es heute nach Spanien geht, hat er, insbesondere mit dem dazugehörigen Bild, für mich so viel Tiefe, dass er das Blog-Motto ist.
Ein Spiegelbild aus meiner Pyrenäenwanderung 2019.
Hier das Poster mit dem Spruch pyrenaeen-gr10-2019.hauptsache.info/2019/08/16/49-tag-viel-wald/dsc_3358/
Diesmal kenne ich die komplette Route noch gar nicht… Geplant ist eine 5-tägige Bergtour mit geplanter Route… Danach aber noch unbekannte Wanderung zum Meer bzw. am Meer… Mein Rückflug ist heute in 2 Wochen.
Mein heutiger Flug mit Ryanair endet am Flughafen Girona nähe Barcelona. Danach werde ich mit dem Bus nach Girona bzw. gleich weiter nach Figueres fahren… Dort Proviant aufnehmen und dann mit dem Taxi weiter zum Tagesendziel.
Morgen sind Vorbereitungen angesagt, los auf die Bergtour geht es dann übermorgen.
So 9h, nun bin ich schon am Flughafen und habe hier gerade noch einen Test gemacht… Den hatte ich sicherheitshalber noch vereinbart, falls das Ergebnis von meinem Test am Sonntag doch nicht rechtzeitig eingetroffen wäre – ist aber 🙂 jetzt habe ich viel Zeit, der Flieger geht erst „Es geht los“ weiterlesen